Adventskalender Türchen 20: Vom Mut neue Türen zu öffnen und warum Sie dankbar sein sollten, wenn sich ein Zonk dahinter versteckt

Manchmal braucht es einen Abschied um neu beginnen zu können

 

Abschied – schon allein das Wort klingt unangenehm. Es klingt nach Traurigkeit, Verlust, Loslassen, es klingt nach Tränen, nach unbequem. Es klingt nach etwas aufgeben, ins Unbekannte vorwagen müssen. Und egal wie es klingt – es ist Realität. Abschied gehört zu unserem Leben. Und damit meine ich nicht nur die großen Abschiede wie etwa den Tod eines geliebten Menschen. Damit meine ich auch andere Abschiede wie etwa den Wechsel vom Schul- zum Arbeitsleben. Den Abschied aus dem wilden, ungebundenen Single-Leben wenn man eine Beziehung eingeht. Den Abschied aus der Zweisamkeit wenn ein Baby ins Leben tritt. Oder auch solche Dinge wie den Abschied von einer Lieblings-Sonntags-Couch-Gammel-Hose, wenn die vielen Löcher nicht mehr geflickt werden können.

 

Abschied ist immer auch ein Neubeginn. Ich schließe eine Tür hinter mir. An dieser Stelle ist es im Übrigen völlig in Ordnung erst einmal ein wenig zu rasten. Einen Stopp einzulegen. Betrauern was es zu betrauern gibt. Und nun habe ich die Chance, etwas völlig Neues zu tun. Ihre Chance liegt darin, nicht darauf zu warten, was das Leben einem vor die Tür stellt, sondern ganz aktiv selbst entscheiden. Welche Tür will ich öffnen? Welchen Weg will ich gehen? Und wenn Sie sich entschieden haben, dann tun Sie das mit Leidenschaft, mit Elan, mit Begeisterung, mit ganzem Herzen. Wetten, dass auf der anderen Seite der Tür das Leben Sie umarmt? Und falls hinter der Tür wirklich einmal der berühmte Zonk auf Sie wartet, dann danken Sie ihm. Klingt komisch? Ich möchte ich Ihnen dazu einen Satz sagen, der mir vor einigen Jahren von einem Ausbilder ans Herz gelegt wurde: „Wenn Du auf einen Idioten triffst, dann danke ihm, dass es ihn gibt und frag Dich, was Du durch ihn lernen darfst.“ Wenn man etwas darüber nachdenkt kommt man schnell auf solche Dinge wie Geduld, Selbstbeherrschung, Vergebung oder auch Wut herauslassen können und: na ja, Sie finden in der Situation bestimmt etwas.

 

Beginnen Sie auch damit, bewusst Türen zu schließen. Gerade die Adventszeit ist dazu eine gute Zeit, Bilanz zu ziehen. Dinge hinter sich lassen, die nicht mehr gebraucht werden, die Ihnen hinderlich sind, die nicht zu einem erfüllten Leben beitragen. Seien Sie mutig und freuen Sie sich darauf, neu zu starten.

 

Viel Erfolg und Freude dabei, neue Türen zu betreten,

 

Ihre Julia Georgi

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Blöchinger Rosi (Dienstag, 20 Dezember 2016 23:24)

    2016 mit vielen neuen Türen, jede Tür war nicht immer gleich, manchmal viel zu oft auf den Kopf gehört, ja da gibt es auch noch Herz und besonders das Bauchgefühl, die das eine mehr und das andere leichter machte..... auch wenn die Steine noch so groß waren und der Weg nicht immer gerade und vor allem die Umwege besonders im Kreis laufen.... es hat sich gelohnt es gehört dazu und ich sage dazu es hat sich rentiert, jede dazu geweinte Träne dafür ist wertvoll............es gab auch viele Zeiten mit viel Freude und Glücksmomenten, Emotionsgeladen.. neue Menschen die das Leben bereichrten, Lieblingsmenschen die sich herauskristallisieren, Wertschätzung und vieles mehr, und jetzt im Hier und Jetzt genieße ich dem Moment....ich bin daran gewachsen-gestärkt-ich freue mich auf Weihnachten in diesem Jahr wie ein Kind.....ich habe mir selbst mein Leben wieder geschenkt...:)

  • #2

    Julia Georgi Die Hypnose Praxis (Freitag, 23 Dezember 2016 11:06)

    @Blöchinger Rosi: Ich freue mich sehr über diese Wort. Das bewegt mich. Ich bin stolz, Begleiter dieser Entwicklung sein zu dürfen. Weiter so. Und ein wunderbares Weihnachtsfest mit ganz viel kindlicher Freude.