Rauchfrei werden - Machst Du einen dieser 6 verhängnisvollen Fehler?

Rauchfrei werden - Machst Du einen dieser 6 verhängnisvollen Fehler?

„Irrtümer haben ihren Wert, jedoch nur hier und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika.“

 

Schon Erich Kästner wusste also, dass Fehler manchmal gut sind. Er wusste aber auch, dass sie nicht jeden weiter bringen. Nicht jeder ist ein Christopher Columbus und erreicht die Umsetzung seines großen Traums durch einen Fehler.

 

 

Wenn Du jetzt Seefahrer und Entdecker werden willst, dann kann ich Dir leider nicht helfen. Aber wenn Du erfolgreich Nichtraucher werden möchtest, dann rate ich Dir dringend davon ab, folgende fünf Fehler zu begehen: 

Rauchfrei werden Fehler 1: Du hast zu wenig oder die falsche Motivation

Stell Dir doch einmal eine Skala von eins bis zehn vor. Eins wäre keine Motivation, zehn hieße extreme Motivation. Wo befindest Du Dich, wenn Du hier und heute ans Aufhören denkst?

 

Liegt Deine Antwort unter fünf, dann halte ich aus der Erfahrung heraus Dein Rauchstopp-Projekt für unrealistisch. Mittelmäßige Motivation reißt keinen vom Hocker. Da gebe ich nicht alles für mein Ziel was ich geben könnte. Da ist Luft für Zweifel und für Scheitern. Wenn Du wirklich erfolgreich Nichtraucher werden willst, solltest Du dringend an Deiner Motivation arbeiten.

 

So ab einer Motivation von sieben, acht kann man gute und stabile Erfolge erzielen. Die zehn braucht es nicht. Ja sie wäre vielleicht sogar etwas unrealistisch, denn der ein oder andere kleine Nachteil am Rauchstopp oder ein kleiner Zweifel spukt doch in jedem Gehirn herum, oder?

 

Und was meine ich mit falscher Motivation? Darunter verstehe ich Motivation, die nicht aus einem selbst heraus kommt (im Fachjargon intrinsisch genannt), sondern eben von außen. Zum Beispiel durch die Ehefrau, die immer über den Gestank des kalten Rauches meckert. Oder durch das Kind, das sagt: „Papa, nicht rauchen, spiel mit mir.“ Oder durch den Arzt, der mit erhobenem Zeigefinger da steht und sagt: „Herr Müller/Frau Meier, so geht das nicht weiter, Ihre Durchblutung/Ihr Lungenvolumen/Ihr Krebsrisiko…“

 

 

Das soll jetzt nicht heißen, dass solche Auslöser nicht Anstoß sein können. Zum Nachdenken. Zum Umdenken. Zum Aktiv-werden. Schlecht wäre es nur dann, wenn ich aufhören will für die Ehefrau, für das Kind, für den Arzt. Anstatt für mich. Mein Leben. Meine Gesundheit. 

Rauchfrei werden Fehler 2: Dein Mindset ist negativ

Selten erlebe ich jemanden, der nicht zumindest einmal erfolglos versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören. Viele haben es mehrfach probiert. Manchmal sogar mit verschiedensten Techniken.

 

Wer ein- oder mehrmals gescheitert ist, bildet in seinem Kopf schnell das Bild von sich als „Versager“ aus. Und es formt sich ein Glaubenssatz wie „Ich bin ein Loser und ich werde es auch in Zukunft bleiben.“ Das ist natürlich Gift wenn es darum geht, erfolgreich und voller Motivation und Freude Nichtraucher zu werden.

 

Auch problematisch ist der Gedanke „Rauchfrei werden ist soooo schwer.“ Der formt sich meist deswegen, weil wir mitbekommen, dass die Freundin, der Arbeitskollege und der Mann von der Cousine des Steuerberaters scheitern. Mit der richtigen Strategie darf es auch leicht sein, spielerisch.

 

Der Gedanke ans Rauchfrei-werden ist zudem häufig verknüpft mit „Leiden“. Der Entzug. Die miese Laune. Das ständige unerfüllbare Verlangen. Wie wäre es daran zu denken, wie tief und frei Du wieder atmen kannst ohne zu husten? Oder wie fit und ausdauernd Du dann beim Sport wieder sein kannst? Oder wie toll es ist, plötzlich wieder intensiver zu schmecken?

 

 

Und noch ein negativer, blockierender Gedanke ist der an die vermeintlich unvermeidlichen Langzeitfolgen des Rauchstopps. 20 Kilogramm mehr auf der Waage. Trennung vom Partner wegen ständiger Miesepetrigkeit. Abmahnung im Job, weil ich statt des Rauchens jetzt Alkohol trinke. Solche Horrorszenarien prägen sich super in unser Gedächtnis ein. Sei aber versichert, dass man diesen schaurigen Visionen entgegenwirken kann. 

Rauchfrei werden Fehler 3: Du wählst den falschen Zeitpunkt

Manche würden vielleicht sagen: jeder Tag ist der richtige Tag zum Aufhören. Der Meinung bin ich nicht.

 

Ich denke auch nicht, dass es ein allgemein gültiges Patentrezept für den richtigen Zeitpunkt gibt. Was ich wichtig finde bei der Planung Deines Rauchstopps sind folgende zwei Aspekte.

 

Erstens: Überlege Dir, was für ein Typ Mensch Du bist, wenn es um herausfordernde Situationen geht, die Dich stressen könnten. Bist Du der „Hauptsache Ablenkung“-Typ? Dann plane Deinen Start ins rauchfreie Leben am besten an einem Arbeitstag, nicht im Urlaub. Stelle sicher, dass Du auch nach Feierabend „Programm“ hast, das Dir gut tut und Dein Bedürfnis nach Ablenkung berücksichtigt. Lad Dir Freunde ein. Beginne ein neues Hobby-Projekt, egal ob „Ich nähe mir ein Kleid“ oder „Ich restauriere einen Oldtimer“.

 

Bist Du hingegen der „Rückzugs“-Typ, dann sorge dafür, dass Dein Rauchstopp möglichst ruhig und gelassen abgeht. Dass Du frei hast. Dass Du gut für Dich sorgen kannst. Dass Du alles in den Tag einbauen kannst, was Dich entspannt. Ganz ohne Trubel und neugierige Nasen. Wie wäre es mit Verwöhnbad, Massage vom Partner, einer klassischen Entspannungsmethode wie Autogenem Training?

 

Nun kommen wir zum zweiten wichtigen Aspekt für die Planung des richtigen Zeitpunkts für Deinen Rauchstopp: Achte darauf, dass er nicht vor einer potentiell gefährdenden Situation liegt, von der Du bereits weißt.

 

Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich in vier Tagen umziehe, ist jetzt wohl nicht der ideale Zeitpunkt fürs Rauchfrei-werden, wenn ich jemand bin, der empfindlich auf Stress, Ortswechsel und Neues im Leben reagiert.

 

Oder wenn ich weiß, in vier Wochen ist mein Scheidungstermin. Da wird es heiß hergehen. Hab eh schon Schiss davor. Dann würde ich davon abraten, den Rauchstopp vor dem Scheidungstermin durchzuführen. Zu groß ist die Gefahr, dass man in der emotionalen Situation doch zur Zigarette greift.

 

 

Klar ist aber auch eins: man kann nicht alles planen. Manches kommt einem im Leben dazwischen. Und das hat dann wohl auch seinen Sinn. Dann heißt es entweder „Rauchstopp verschieben“ oder „Mit guter Rückfallprophylaxe ausgerüstet durchziehen“.

Rauchfrei werden Fehler 4: Du informierst niemanden über Dein Vorhaben

Was ich immer wieder höre ist der Satz: „Ich höre mit dem Rauchen auf. Aber ich sag es keinem.“

Viele, die diesen Satz sagen, scheitern und bleiben Raucher.

 

Sich mitzuteilen schafft Verpflichtung. Es stellt sicher, dass man den einmal festgelegten Termin nicht ewig vor sich her verschiebt. Es schafft im positivsten Sinne Anreiz und Motivation, es wirklich durchzuziehen. Vielleicht auch manchmal den Druck, den es braucht.

 

Sich mit seinem Plan vom Rauchfrei-werden mitzuteilen, garantiert aber auch Unterstützung. Wer weiß, dass ich gerade aufgehört habe, wird mir nicht eine Zigarette anbieten, wenn wir uns treffen. Es sei denn, er mag mich nicht.

 

Wer weiß, dass ich gerade rauchfrei geworden bin, der wird mich fragen, wie es mir damit geht. Wird im besten Fall jemand sein, bei dem ich mich auch auskotzen darf. Dem ich mitteilen kann, wenn ich merke, dass ich unbedingt rauchen will. Und der dann hoffentlich liebevoll unterstützend seinen Fuß zum Tritt in den Hintern bereit hält, damit ich bei meiner Entscheidung rauchfrei zu leben, bleiben kann.

 

Über das Rauchfrei-werden zu sprechen kann auch dazu führen, dass Du Mitstreiter gewinnst. Vielleicht möchte ja Deine beste Freundin oder der Kollege auch aufhören? Gemeinsam Nichtraucher zu werden ist unglaublich motivierend und hilfreich.

 

 

Und sollte es trotz allem nicht klappen – was soll dann schon passieren, wenn Menschen davon erfahren, dass Du eines Deiner Ziel nicht erreicht hast?

Rauchfrei werden Fehler 5: Du bereitest Dich schlecht oder gar nicht auf den Rauchstopp und die erste rauchfreie Zeit vor

Einige Menschen schaffen es, oft mit großer Willensstärke, Selbstdisziplin und Leidensfähigkeit verbunden, von jetzt auf gleich die Finger von den Zigaretten zu lassen. Da hört man dann häufig so Sätze wie „Da muss es einfach Klick im Kopf machen und dann geht das“. Auf dieses „Klick“ warten manche ein Leben lang.

 

Rauchfrei werden geht bei den meisten Menschen nicht „einfach so“. Ohne Planung. Von heute auf morgen.

 

Was ich für hilfreich halte ist, sich in Bezug auf seinen Alltag, den Körper und den Geist auf die ersten Tage einzustellen. Denn das Nikotin muss aus dem Körper raus. Und durch den Rauchstopp werden automatisierte, manchmal sogar lieb gewonnene Tätigkeiten rüde aus dem Leben gerissen. Das macht etwas mit unserem System.

 

Nicht jeder hat tatsächlich klassische Entzugserscheinungen wie etwa Schwitzen, Unruhe, schlechter Schlaf und so weiter. Aber es schadet nicht, sich darauf einzustellen, dass es eine Umbruchphase ist. Und zu planen, was da gut tun könnte. Was hilfreich sein könnte. Und welche neuen guten Gewohnheiten in den Alltag integriert werden können.

 

Was ich unverzichtbar finde in puncto Vorbereitung ist, am Tag des Rauchstopps alle Zigarettenvorräte sowie Rauchutensilien wegzuräumen. Nicht nur in den Schrank sondern wirklich weg. Völlig außer Reichweite.

 

Was ich ebenfalls raten würde ist ein Notfallplan: was tue ich, wen kontaktiere ich, wenn mein Rauchverlangen unbezwingbar wird.

 

Rauchfrei werden Fehler 6: Du wiegst Dich in trügerischer Sicherheit

Gratuliere. Du hast es geschafft. Du bist rauchfrei. Mach nun bitte nicht den Fehler zu denken, das war´s jetzt schon mit dem Nichtraucher werden. Um ehrlich zu sein, jetzt geht es erst los.

 

Die schlechte Nachricht für Dich: ein Raucher bleibt sein Leben lang Raucher. Meinetwegen Ex-Raucher. Aber er ist immer unterschwellig in Versuchung. Muss immer aufpassen wie ein Spitz, dass ihn die Versuchung nicht doch kriegt. Da ist es leider völlig egal ob man vor einer Woche aufgehört hat zu rauchen oder vor einem Jahr.

 

Oft braucht es nur ein unbedachtes "Ja" wenn einem eine Zigarette angeboten wird. Oder den leichtsinnigen Gedanken „Eine Kippe geht schon. Das macht bestimmt nichts.“ Und schwupps ist man zurück im alten Muster. 

 

Allerdings ist es oft - fairerweise gesagt - auch nicht der Leichtsinn, der einen rückfällig werden lässt, sondern die Überforderung mit einer emotionalen Situation, die unvorhergesehen eintritt. Wie etwa der Tod eines geliebten Menschen. Eine Trennung. Oder ganz aktuell: Ausgangssperren durch Corona.

 

Es gibt dann zwei Arten von Rückfällen. Die eine Art ist der "Rückfall auf Raten". Das heißt aus der einen Zigarette werden drei und dann fünf und dann wieder eine Schachtel wie vorher. Die andere Art ist der Komplettrückfall. Da reicht eine Zigarette um gleich wieder da weiter zu rauchen wo man aufgehört hat. 

 

Also: nicht leichtsinnig werden, auch nach längerer Rauchabstinenz nicht.

Rauchfrei werden - und was soll ich jetzt tun?

Wenn Du aufmerksam gelesen hast, weißt Du nun, was Du nicht tun solltest, wenn Du es ernst meinst mit dem Rauchfrei-werden.

 

 

Wenn Du jetzt Anregung und Motivation bekommen hast und Du es wirklich durchziehen möchtest, dann habe ich etwas für Dich. Sichere Dir „Die Erfolgsleiter – den 5-Stufen-Plan um erfolgreich rauchfrei zu werden und zu bleiben“. Und zwar völlig kostenfrei. Los geht´s. 

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Was ist Liebe? Der wahren Liebe auf der Spur

Was ist Liebe - der wahren Liebe auf der Spur

„Ich bin auf der Suche nach der großen Liebe.“ „Ich will mich endlich wieder verlieben.“ „Ich sehne mich so nach Liebe in meinem Leben.“

 

So ähnliche Aussagen höre ich vor allem von meinen weiblichen Klienten häufig. Aber was ist Liebe eigentlich? Was macht diese Liebe aus, nach der alle suchen? 

Was ist Liebe - das Idealbild aus den Medien

In den Medien wird uns ein klares Bild vorgegeben: die romantische Liebe. So ganz à la „Pretty Woman“. Schmetterlinge, Herzen und Platzen-können vor Glück. Es gibt nur den EINEN Richtigen. Der Deckel der ganz genau auf den Topf passt. Und der ist dann gleichzeitig sexy Liebhaber, verlässlicher Versorger und Familienvater und auch noch bester Kumpel zum Pferdestehlen.

Es wird uns im Film gezeigt, dass diese Liebe einen plötzlich auf der Straße überfällt, dass alles harmonisch ist, sobald einmal das erste Missverständnis überwunden ist. Und es wird uns suggeriert, dass diese Liebesbeziehung einfach ist. Dass man nichts dafür tun muss. Es wird uns vorgegaukelt, dass der Zustand des Verliebtseins, der rosaroten Brille und Wolke 7, auch nach Jahren noch Alltag ist.

 

An diesem sehr hohen, verzerrt dargestellten Maß messen viele Klienten ihre angehenden Beziehungen. Gerade ab einem gewissen Alter, meistens ist der Knackpunkt die magische "30er Grenze", wird eben besonderer Wert darauf gelegt, wirklich den Richtigen zu finden. Denn dann geht es meist ganz klischéehaft um Familie gründen, Haus bauen, Baum pflanzen. Ja, so sind wir Menschen nun einmal. Es stellt sich die Frage: bin ich wirklich verliebt genug? Ist das normal, wenn ich nicht die ganze Zeit darauf warte, dass er mir schreibt? Kann der potentielle Partner überhaupt alle Kriterien erfüllen, die ich im Bereich Liebe von ihm erwarte?

Was ist Liebe - der wahren Liebe auf der Spur

Was ist Liebe - darum ist es wichtig, sich von dem Liebesideal zu befreien

Warum ist es so wichtig sich vom vermeintlichen „Liebesidealbild“ zu befreien?

Erstens: Jede Beziehung ist anders. Jedes Liebesgefühl ist individuell. Wer schreibt denn vor, wo es zu kribbeln hat, damit es richtig ist? Und die absolute Todsünde: Partner vergleichen („Bei Sven war es aber anders…“, "Ela hat das immer so gemacht...")

Zweitens: jeder Partner hat eigene Verletzungen und Kränkungen in Bezug auf Beziehung hinter sich. Da gibt es im Hinterkopf ein Alarmlämpchen, einen Teil der laut „Vorsicht“ ruft und ein freies, unbeschwertes Verliebtheitsgefühl oft blockiert.

 

Drittens: Liebe wird häufig mit Verliebtheit verwechselt. 

Was ist Liebe - das ist Liebe aus meiner Sicht

Meine Sicht der Dinge ist so: es gibt eine Phase der extremen Verliebtheit. Diese dient dem Zweck, überhaupt erst eine Beziehung einzugehen. Da spielen Körpergeruch, Hormone und ganz alte biologische Muster eine Rolle. Auf Wolke 7 schwebend, blendet man schon einmal Schwierigkeiten aus.

Aus dieser Verliebtheit heraus wächst – mit dem richtigen Partner an der Seite - über Wochen und Monate der Zustand der Liebe. Dazu gehören Dinge wie Vertrauen, Treue, Zuverlässigkeit, Respekt, Wertschätzung, gegenseitige Hilfe, Geborgenheit, Zärtlichkeit, achtsame Sexualität, Gemeinschaft, Kommunikation, Kompromissbereitschaft. Allerdings kommt mit der Zeit auch der Alltag. Familie, Beruf, Freunde, Hobbies fordern alle Zeit. Es kommt zu Konflikten. Das verliebte Leuchten in den Augen wird oft weniger, man hat weniger Zeit füreinander.

 

Die Liebe reift in den Jahren weiter. Wird zu einer verlässlichen, festen Bindung. Viele heiraten, bekommen Kinder, bauen ein Haus. Aber damit wächst natürlich auch der Stress und die Verantwortung.

Was ist Liebe - wie ist das jetzt mit der romantischen Vorstellung?

Aber was ist dann mit der romantischen Liebe? Mit der Vorstellung vom Prinzen auf dem Pferd? Was ist mit Rosen und Kerzen? Was ist mit den Schmetterlingen im Bauch und dem Gefühl, dass der ganze Körper vibriert, wenn man sich berührt? Was ist mit der Sehnsucht, wenn man sich nicht sieht?

 

Ich denke, man kann sich den Zauber erhalten, das Besondere, das Kribbeln. Aber ab dem Zeitpunkt, an dem der Alltag einkehrt, der Hormonpegel sich normalisiert hat, die rosarote Brille abgesetzt wird, die dreckige Wäsche Thema wird und ein Pups eben ein Pups ist und nicht nach Rosen duftet, ist es Zeit, an der Liebe zu arbeiten. Es geht darum, die bodenständige, gewachsene Liebe mit romantischen Momenten zu würzen. 

Was ist Liebe - der wahren Liebe auf der Spur

Was ist Liebe - und was sollte Liebe definitiv nicht sein

Was mir aber, wenn es um Liebe geht, auch häufig begegnet ist, dass an eine Liebesbeziehung Erwartungen gestellt werden, die da nicht hingehören.

·       Dein Partner ist nicht derjenige, der die fehlende Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern ausgleichen muss.

·       Dein Partner ist nicht derjenige, der Dir ständig beweisen und versichern muss, wie sehr er Dich liebt, nur weil Du von Deinem Exfreund betrogen worden bist.

·       Dein Partner ist nicht derjenige, der ständig Deinen Körper, Deinen Charakter, Deine Fähigkeiten loben muss und Dir sagen muss, wie toll Du bist, um Deinen Selbstwert zu stabilisieren.

·       Dein Partner ist nicht zuständig für Dein Wohlergehen, Deine Versorgung und Deine Absicherung.

 

All diese Dinge haben mit richtiger Liebe nichts zu tun. Da werden nur alte Probleme und Konflikte aneinander abgearbeitet. Das sollte man abstellen. Häufig ist dazu eine Therapie sinnvoll. Dann kann man sich als zwei erwachsene Personen auf Augenhöhe begegnen.

Was ist Liebe - die ultimative Antwort

Was ist nun Liebe? Liebe ist ein tiefes, aus Verliebtheit heraus gewachsenes Gefühl zwischen zwei zusammenpassenden Menschen, die sich gefunden haben. Dabei spielen Prozesse im Körper, im Denken, im Fühlen sowie im Erleben und Verhalten eine Rolle.

 

Das klingt jetzt selbst für mich, wenn ich es lese, sehr technisch. Deshalb zum Abschluss der Aufruf: Geben Sie sich dem Gefühl hin. Leben Sie die Liebe. Feiern Sie das Leben. 

 

Herzlichst, Ihre Julia Georgi

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