Weihnachten feiern ohne Hektik und Streit: machen wir es uns hyggelig

 

Ein friedliches Weihnachten soll es sein. Festlich. Besinnlich. Familiär. Gemütlich soll es sein. Lustig. Jeder soll auf seine Kosten kommen.

 

Wie toll es doch ist, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Wenn alle glücklich sind über die Geschenke. Wenn allen das Essen schmeckt. Alle lächeln und sind gut gelaunt, unterhalten sich vorzüglich. Alles läuft harmonisch ab. Weihnachtslieder werden gesungen.

 

Soweit das Wunschdenken.

 

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Herbstblues adé - sagen Sie mit zehn einfachen Tipps Müdigkeit, Energieverlust und schlechter Stimmung den Kampf an

Winterschlaf. Der Igel tut es. Er verkriecht sich in seinen Laubhaufen, rollt sich in einer Kugel zusammen und entflieht somit dem trüben, kalten Wetter, das uns Menschen müde, antriebslos und schlecht gelaunt werden lässt.

 

 

Die Blätter fallen. Die Temperaturen sinken. Die Tage werden kürzer. Es ist morgens dunkel, wenn wir aus dem Haus gehen und abends dunkel, wenn wir nach Hause kommen. Einfach nur schlafen wollen. Keine Lust etwas zu unternehmen. Schlechte Laune. Ein stückweit ganz normal in dieser Jahreszeit. Unser Körper braucht Zeit, bis er sich neu eingestellt und den Bio-Rhythmus angepasst hat. 

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Ferienlust-Familienfrust: 5 Tipps für einen friedlichen, erholsamen Urlaub

 

Endlich Ferien! Endlich Urlaub! Endlich weg!

 

Sonne genießen. Ausspannen. Weit weg vom Alltag. Was für Viele das Paradies ist, ist für Andere der Auslöser für Gemecker, Gezicke, handfesten Streit, Funkstille und Urlaubsfrust.

 

Wenn Sie es anders machen wollen und Ihren Urlaub wirklich genießen wollen, dann habe ich hier fünf Tipps für einen friedlichen Urlaub für Sie.

 

 

 

 

      1. Ein friedlicher, erholsamer Urlaub startet bereits bevor es wirklich mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug los geht. Nämlich bei der Planung. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse eines jeden Urlaubsteilnehmers zu erkunden und ernst zu nehmen. Vielleicht hat der 11jährige Junge Lust auf Baden, die Mama Lust auf Shopping bei Städteurlaub und der Vater Lust auf Kultur. Das kann nur schwer gut gehen, wenn man nicht darüber spricht. Entweder man findet ein Urlaubsziel, an dem alles möglich ist (zum Beispiel Barcelona: Städtetrip, Strand und Kultur in einem). Oder aber es braucht einen Kompromiss. Zum Beispiel eine Woche Freibad zu Hause und dann eine Woche Urlaub mit Elternprogramm, aber in einem Hotel mit Kinderbetreuung.

 

2    2. Das Kofferpacken ist ebenso eine Herausforderung, von der viel abhängig. Am besten machen Sie sich vorher eine Liste, was mit muss. Dann wird kontrolliert: ist wirklich alles eingepackt, was gebraucht wird? Sonst heißt es gerne „Du hast doch gesagt du hast xy eingepackt!“ und der Streit ist perfekt. Gerade wenn man mit Kindern in den Urlaub fährt, braucht es Beschäftigung: Buch, Spiele, Fußball, Luftmatratze an Bord? Und für kleinere Kinder ganz wichtig: damit es keine Tränen gibt das Kuscheltier nicht vergessen.

 

3    3. Der Weg in den Urlaub: egal ob per Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug, es gibt immer Wartezeiten. Alle sind genervt. "Wann sind wir endlich da?“ Der Rücken schmerzt vom vielen Sitzen. Da passiert es schon einmal, dass man sich anblafft. Bevor spontan ein Wort aus dem Mund kommt, das später nur Ärger macht, atmen Sie doch einmal tief ein und wieder aus. Lächeln Sie, egal wie grotesk das erscheint. Denken Sie kurz über Ihren Kommentar, Ihre Aussage oder was auch immer Sie sagen wollten, nach. Und dann lassen Sie es erst aus dem Mund: das erspart schlechte Laune. Schnell findet man nämlich für sich heraus, dass man nur pampig antwortet, weil man selbst genervt ist. Atmen und lächeln Sie sich entspannt. Sie sind nämlich auf dem Weg in den Urlaub.

 

      4. Nehmen Sie sich Zeit. Immer wieder passiert es, dass im Urlaub dieselbe oder sogar noch mehr Hektik herrscht als im Alltag. Schnell noch zum Frühstück, dann ab zum Strand, schnell geduscht, denn es wartet schon die Abendveranstaltung. Und dann ab ins Bett, morgen müssen wir früh raus, da müssen wir das Boot erwischen nach Venedig um vor den Besucherscharen an der Sehenswürdigkeit zu stehen. Hallo? Urlaub. Ausspannen. Runterkommen. Weit weg vom Alltag. Drei Gänge runterschalten. Sagen Sie Stress und Hetze im Urlaub den Kampf an. Machen Sie es bewusst anders. Ein Urlaub ist nicht dann toll, wenn er von morgens bis abends mit Erlebnissen vollgepfropft ist. Sondern er ist dann gut, wenn sich alle wohlfühlen, wenn es allen gut geht, wenn man gemeinsam eine schöne Zeit verbringt. Ich denke da immer an diese Japaner-Touren: Europa in einer Woche. Mit der Kamera an den Augen hinein in den Stephansdom und genauso wieder hinaus. Purer Wahnsinn. Muße heißt das Stichwort

 

      5. Konflikte entstehen oft dadurch, dass man plötzlich 24 Stunden zusammen verbringt, was man zu Hause eben nicht tut. Es gibt keine Rückzugsräume. Deshalb empfehle ich, durchaus mal eine Stunde „Auszeit für sich selbst“ zu nehmen. Eine Massage genießen während der Rest der Familie unterwegs ist. Mit dem Bus zum Shoppen fahren während der Partner am Strand liegt und liest. Oder morgens früh raus und am Strand joggen während der Partner endlich einmal ausschlafen kann. Niemand sagt, dass man ständig aneinander kleben muss. Wenn jeder etwas für sich tut, dann hat man sich gleich wieder etwas zu erzählen.

 

 

Diese fünf Tipps basieren eigentlich auf folgenden, in der Theorie einfachen, in der Praxis oft schwer umzusetzenden Dingen:

 

1.      Reden, reden, reden

2.      Achtsamkeit (sich selbst und den anderen Familienmitgliedern gegenüger)

3.      Sozial kompetenter Umgang mit eigenen Gefühlen

 

All das bedarf einiger Arbeit an sich selbst, Lernen und Übung. Die Belohnung ist dann aber ein wunderbar entspannter Urlaub.

 

Ich wünsche Ihnen nun genussvolle Wohlfühltage, viel Freude und Erfolg dabei, die Tipps umzusetzen,

 

Ihre Julia Georgi

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15 sichere Anzeichen für Hypnose

15 sichere Anzeichen für Hypnose

 

„Ich glaube nicht, dass ich richtig weg war. Ich habe ja alles mitbekommen. Ist das schon richtig so?“

 

So oder so ähnlich äußern sich einige meiner Patienten nach der Hypnose. Die Frage ist: was ist Hypnose eigentlich und woran merkt man, ob man in Hypnose ist? In diesem Artikel schildere ich 15 leicht beobachtbare Anzeichen dafür, ob Sie wirklich in Hypnose sind.

 

Zunächst möchte ich noch einmal grundsätzlich klären, was Hypnose ist. Hypnose ist ein Zustand sehr fokussierter Aufmerksamkeit, ein möglicher Bewusstseinszustand, anders als Wach-sein und anders als Schlafen. Hypnose ist ein aktiver geistiger Zustand, während aber der Körper relativ entspannt ist und sich erholen kann.

 

Ob man wirklich in Hypnose ist, kann man einerseits an körperlichen Faktoren, andererseits an geistigen Faktoren erkennen. Hier ist eine Liste der 15 deutlichsten Hypnose-Anzeichen:

 

 

1. In Trance vertieft sich die Atmung. Sie wird regelmäßiger und ruhiger. Dadurch wird auch der Puls niedriger.

 

2. Die Gesichtszüge entspannen sich, möglicherweise sinkt auch der Kopf entspannt weiter nach hinten Richtung Stuhllehne oder nach vorne.

 

3. Wenn man sich entspannt, gibt auch häufig der Magen-Darm-Bereich das eine oder andere blubbernde oder brodelnde Geräusch von sich.

 

4. Es kann vorkommen, dass die Augenlider „flattern“.

 

5. Manchmal bilden sich an Hals und Dekolleté rote Flecken, die sogenannten „Trance-Flecken“.

 

6. Es kann zu besonderen Körperempfindungen kommen (Wärme, Schwere, Kribbeln, einen Teil des Körpers gar nicht spüren)

 

7. Man reagiert insgesamt langsamer, verzögert. Auch Bewegungen sind langsamer und ungelenker.

 

8. Wenn man als Patient spricht, dann fällt es häufig gar nicht so leicht, anzufangen. Die Sprache ist leise, häufig etwas verlangsamt.

 

9. Die zeitliche Orientierung verschwimmt, es gibt den sogenannten „Time Shift“, das heißt, häufig können Patienten hinterher nicht einschätzen, ob sie nun 15 oder 45 Minuten in Hypnose waren.

 

10. In Trance fällt es einem deutlich leichter, sich Dinge vorzustellen, bildlich/metaphorisch zu denken.

 

11. Es fällt zudem leichter, alle fünf Sinnesbereiche (Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten) in die eigene Vorstellung miteinzubeziehen.

 

12. Es treten Hypnosephänomene wie etwa unwillkürliche Bewegungen oder Katalepsie (Starr- werden z.B. des Armes) auf.

 

13. Es gilt die „Trancelogik“, das heißt unser Gehirn funktioniert in Hypnose flexibler und kann auch zunächst widersprüchliche oder unlogische Informationen verarbeiten.

 

14. Man ist in Hypnose suggestibel, allerdings nur im Rahmen seiner eigenen gültigen Wert- und Moralvorstellungen.

 

15. Es ist möglich, dass man sich in Hypnose an längst vergangene Dinge erinnert, die aber noch im Unterbewusstsein gespeichert sind.

 

 

 

Nicht jeder, der in Hypnose ist, weist alle 15 Anzeichen auf einmal auf. Aber ein Auftreten mehrerer der oben genannten Faktoren legt nahe, dass es sich um einen Trance-Zustand handelt.

 

Wichtig zu wissen ist auch noch, dass Hypnose ein ganz natürlicher und dem Körper beziehungsweise Geist auch bekannter Zustand ist.

 

Denken Sie doch an ganz typische Alltagssituationen wie etwa: sie sind völlig vertieft in eine Aufgabe, total konzentriert und bekommen überhaupt nicht mit, dass bereits zwei Stunden vergangen sind und Sie einen Friseur-Termin verpasst haben. Auch da wirkt ein hypnoseähnlicher Zustand. Allerdings mit dem Unterschied, dass er nicht willentlich und nicht zu einem bestimmten Zweck erzeugt wurde.

 

Ich hoffe Sie konnten sich ein Bild davon machen, wie Hypnose ist und wie Trance sich anfühlt. Ich würde mich freuen, wenn Sie Lust bekommen haben, es auch einmal zu erleben, denn: ich kann sagen Hypnose ist eine der aufregendsten Zustände, die ich je in meinem Leben erlebt habe und macht Lernen, inneres Wachstum und die Aktivierung von Selbstheilungskräften sowie verschiedensten Ressourcen möglich.

 

Für manche Patienten, zum Beispiel im Rahmen einer Burn-out-Erkrankung, bei Angststörungen oder chronischen Schmerzen ist der Zustand der Hypnose an sich ohne weitere Intervention, schon heilsam.

 

Ich begreife die Möglichkeiten, die sich in Hypnose bieten, als großes Geschenk und würde diese auch gerne für Sie nutzbar machen.

 

Viel Freude und Erfolg in Ihrer Woche,

 

Ihre Julia Georgi

 

Bild: Jacob Townsend über www.unsplash.com

 

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Chronischer Schmerz - Volkskrankheit Nummer 1

 

Chronischer Schmerz betrifft 15 Millionen Menschen. Viele davon bleiben unbehandelt. 

 

Chronische Schmerzen unterscheiden sich ganz wesentlich von akutem Schmerz. Bei akutem Schmerz (Bänderriss, Arm gebrochen, Brandblase, etc.) ist meist eine sehr umschriebene Körperstelle betroffen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Heilungschancen meist gut. Schmerzmittel wirken ausreichend. Man ist für eine gewisse Zeit eingeschränkt, nimmt den Schmerz aber nicht als übermäßig bedrohlich für sich wahr.

 

Chronische Schmerzen sind da jedoch ein völlig anderes Kaliber. Man hat das Gefühl, der Schmerz hat einen fest im Griff. Meist haben die Patienten schon viel ausprobiert, aber nichts hilft ausreichend. Dass der Schmerz komplett verschwindet rückt meist in unendliche Ferne. Die Beschwerden ziehen sich durch alle Lebensbereiche. Sie nehmen Einfluss auf die Beziehung, die sozialen Kontakte, die Arbeit. Manchmal sind sie sogar existenzbedrohend.

 

Viele Behandlungskonzepte sind nach wie vor auf den Körper ausgerichtet. Streng nach dem Motto: der Körper tut weh, also muss ich etwas für den Körper tun. Dies ist jedoch schon lange überholt. Man weiß mittlerweile, dass eine Kombination von verschiedenen Maßnahmen und eine Betrachtung der Schmerzen nach dem biopsychosozialen Modell am besten in der Lage ist, chronischen Schmerzpatienten dauerhaft weiterzuhelfen. Biopsychosoziales Modell heißt, dass ich mich um Körper, Stimmung und das soziale Umfeld kümmern muss. Und dazu braucht es ärztliche, physio- und sporttherapeutische sowie psychologische Hilfe.

 

Hypnose kann darin im Übrigen eine große Rolle spielen um den Alltag zu erleichtern. Ich setze vor allem darauf, den Patienten Selbsthypnose beizubringen, damit sie immer wieder in der Lage sind, Schmerzen zu erleichtern, zu verschieben, die Qualität der Beschwerden zu verändern oder sogar Anästhesie zu erzeugen. Zudem bringe ich meinen Patienten bei, wie sie Hypnose als Entspannungsmethode einsetzen können, um den Kreislauf aus Schmerz - muskulärer Anspannung - noch mehr Schmerz effektiv zu durchbrechen. Auch für die Grübler gibt es gute Methoden. Nachdem bei Schmerzpatienten häufig der Schlaf gestört ist, biete ich auch dafür Unterstützung an. 

 

Anfang Juni habe ich erst wieder einen Vortrag mitgestaltet.  Sehen Sie sich hier den Presseartikel zu dem Vortrag "Alternative Behandlungsmethoden bei chronischem Schmerz" an. 

 

Vielleicht ist mir - weil ich in meiner festangestellten Tätigkeit in der klinischen Schmerztherapie täglich damit zu tun habe- auch nicht so sehr aufgefallen, wie groß der Bedarf an Information zu dem Thema außerhalb der Klinik ist. Gerade habe ich das aber erkannt und versuche, Abhilfe zu schaffen.

 

 

 

Ich bin gerade dabei, einen umfassenden Online-Kurs für chronische Schmerzpatienten zu erstellen. Dazu brauche ich Sie!

  • Gibt es Fragen in Bezug auf Schmerz, die ich in so einem Kurs unbedingt klären sollte?
  • Gibt es bestimmte Behandlungsmethoden die Sie besonders interessieren?
  • Was ist die größte Herausforderung in Bezug auf chronischen Schmerz?
  • Wobei würden Sie am meisten Hilfe/Anleitung brauchen?
  • Welches Medium wäre für Sie für so einen Online-Kurs am angenehmsten: Videos/Audiodateien/Powerpoint-Präsentationen/Pdf-Skripte…?

 

 

 

 

Ich freue mich über ganz viele Antworten unter die-hypnose-praxis@web.de, damit ich den Kurs wirklich bedarfsgerecht aufbauen kann.

 

Viel Freude und Erfolg weiterhin und hoffentlich lesen wir uns bald wieder,

 

Ihre Julia Georgi

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Hypnose und Klang - dem Körper und der Seele etwas Gutes tun

Das, was Sie im Bild sehen, ist eine Klangschale. Klangschalen stammen ursprünglich aus dem Bereich Nepal und Tibet. Sie wurden von einigen wenigen Vorreitern nach Europa gebracht, darunter Peter Hess. Angewandt werden sie heute vom Kindergarten über das Altenheim bis zur Reha-Klinik.

 

Zwei Möglichkeiten, sie anzuwenden, stehen dabei im Vordergrund. Zunächst gibt es da die Klangmeditation. Dabei hören Sie die obertonreichen Töne der Klangschalen und lassen sich davon in die Entspannung tragen. Und dann gibt es da noch eine Steigerung – nämlich die Klangmassage. Dabei werden die Schalen auf den bekleideten Körper aufgestellt. Somit hört man die Klänge nicht nur, sondern man kann auch die wohltuende Vibration der Schalen spüren, die sich über den ganzen Körper auszubreiten beginnt.

 

Was hat nun die Klangschale mit Hypnose zu tun? Aus meiner Arbeit in der Praxis kann ich sagen: die Arbeit mit Klang erzeugt auch eine Art von Trancezustand. Ein entspanntes Ganz-weit-weg-sein. Ein gelassenes Nichts-aus-dem-Alltag-ist-gerade-wichtig. Ein Rundum-Wohlfühl-Gefühl. Eine Patientin benannte es einmal als „in Watte gepackt völlig frei und glücklich schweben“. Jeder empfindet es anders. Die einen sehen Bilder, die anderen Farben, bei den nächsten werden Arme und Beine warm oder kribbelig. Alles Phänomene, die wir auch aus der Hypnose kennen. Phantasiereiche, teils unrealistische innere Bilder. Bestimmte Körpergefühle. Entspannungszeichen.

 

Wofür ist so ein Zustand nun gut? Er ermöglicht einerseits tiefe Ruhe, Entspannung, Erholung. Und er macht den Körper bereit, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Nach einer solchen Klangmassage sind wir im wahrsten Sinne des Wortes „in Einklang“ mit uns selbst, fühlen uns wohlig in unserem Körper, leichter. Das ist gerade für Schmerzpatienten eine ganz wichtige Erfahrung.

 

Für wen ist also eine solche Klangerfahrung das Richtige? Ich empfehle eine Klangmassage vor allem bei Stress, bei Burnout, bei Menschen, die sich mit anderen, klassischen Entspannungsmethoden eher schwer tun. Ich kann auch bei Schmerzen, Verspannungen, Ängsten Klang auf das Wärmste empfehlen. Und ich empfehle immer dann Klang, wenn man sich selbst und seinem Körper einfach einmal so in ganzheitlichem Sinne etwas Gutes tun möchte.

 

 

Als Peter-Hess-Klangmassagepraktikerin ® stehe ich Ihnen jederzeit für Ihre individuelle Klangerfahrung in Bad Griesbach zur Verfügung. Auch Gutscheine für Ihre Lieben gibt es bei mir zu erwerben. Kontaktieren Sie mich gerne unter die-hypnose-praxis@web.de oder unter 0170-53 70 889. Ich helfe Ihnen gerne weiter und beantworte Ihre Fragen. 

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Schokoladenosterhase trifft Osterfrühstück - ein Hoch auf Traditionen

Ostern naht, ein Hoch auf Osterbräuche, Traditionen und Rituale
Annie Spratt über unsplash.com

 

Vielleicht ist es ein wenig altmodisch. Aber ich oute mich. Ich liebe Traditionen wie etwa alle Bräuche rund um Ostern. Traditionen gehören für mich zum Familienleben, zum Sich-zu-Hause-fühlen und zum Jahreskreis fest dazu.

 

Was ich dagegen gar nicht mag, ist die Kommerzialisierung rund um solche Feste. Man könnte denken es geht nur darum, dass die Schokoladenindustrie verdient. Was ich auch gar nicht mag, ist wenn man nicht mehr weiß, warum überhaupt Feiertag ist. Was eigentlich gefeiert wird. Wo die Bräuche her kommen.

 

Ich möchte es mir zur Aufgabe machen, für ein traditionelles Osterfest zu werben. Dazu möchte ich Ihnen erzählen, was für mich alles dazu gehört – einfach so als Anregung. Und vielleicht stimmen Sie mir ja zu.

 

  1. Ostern ist für mich das Ende der Fastenzeit. Es ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Ein Fest des Glaubens. Ein Fest des Lebens. Und es ist auch direkt verknüpft mit dem Frühling, wo alles in der Natur wieder zu blühen beginnt, ebenfalls lebendig wird.

  2. Zu Ostern gehören für mich ganz unbedingt ein paar Vorbereitungen. Das beginnt schon eine Woche vorher mit dem Binden einer Palmgerte, die dann geweiht wird und das nächste Jahr die Wohnung ziert. Es geht weiter mit dem Schmücken und Dekorieren. Meistens bekommt ein Strauch im Garten bunte Eier als Zierde, die Tür einen Türkranz und die Wohnung ein Körbchen mit Primeln und Osterglocken. Dann ist es mir wichtig, einen Tag vorher Eier zu färben. Nicht gefärbte Eier kaufen. Selber machen. Und es wird traditionell ein Osterlamm gebacken. In meiner Familie hat das „Osterhuhn“ stattdessen Tradition. Zudem gibt es ein Bilderbuch, eine Geschichte, die ich immer gerne gelesen habe und noch bis heute gerne durchblättere. Die Häschenschule. Schauen Sie mal rein, es lohnt sich.

  3. Am Ostersonntag dann, morgens, wird ein Körbchen gepackt. Darin befinden sich auf einem bestickten, extra dafür gefertigten Deckchen, das Osterhuhn, die gefärbten Eier, ein kleines Döschen Salz, Brot und Geräuchertes.

  4. Mit diesem Körbchen wird dann zum Ostergottesdienst gegangen (wahlweise Osternacht, wobei man wird älter und bequemer, so dass dieses alte, sehr schöne Ritual, das einem aber den wohlverdienten Schlaf raubt, eher wegfällt).

  5. Mit den dann geweihten Speisen wird ein Osterfrühstück veranstaltet, bei dem die ganze Familie zusammensitzt. Tradition ist dann ein Wettkampf im „Eier-Becka“. Jeder nimmt dabei ein Ei. Immer zwei Leute schlagen ihr Ei aneinander. Das Ei, dessen Schale nicht nachgibt und schön stabil bleibt, tritt gegen den nächsten Gegner an. Das kaputte Ei scheidet aus. Derjenige, der das „Eier-Becka“ gewinnt, hat besonders Glück im neuen Jahr.

  6. Im Anschluss werden die für die Kinder gefertigten Osternester versteckt, vom „Osterhasen“ natürlich. Und dann wird gesucht, meistens im Garten. Man höre und staune, ich kann mich noch an viele Ostersonntage erinnern, an denen Schnee lag und es ziemlich kalt war.

  7. In unserer Familie wird darauf Wert gelegt, dass auch die Erwachsenen ein Osternest bekommen. Es wird aber nicht mehr versteckt.

  8. Wichtig für mich: das Osternest hat keinen großen materiellen Wert. „Ostergeschenke“ waren neben dem traditionellen Schoko-Osterhasen und ein paar Eiern meist eine CD oder ein Buch. Es geht um die Geste und ums Zusammensein an diesem Tag, nicht um das große Geschenk.

  9. Meist dauert das Beisammensein dann bis in den späten Nachmittag hinein.

 

Das ist für mich Ostern. Natürlich gibt es darüber hinaus Bräuche wie das Osterfeuer, das geweihte Osterwasser, Osterritte und viel mehr. Je nach Region gibt es da natürlich auch Unterschiede.

 

 Wie auch immer Sie feiern – ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest.

 

Ein Hoch auf die Traditionen und viel Erfolg und Freude dabei, sie umzusetzen,

 

Ihre Julia Georgi

 

 

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Fasten leicht gemacht - wie Sie in sechs einfachen Schritten die Fastenzeit optimal für sich nutzen

Fasten leicht gemacht
Bild: Alejandra Parejo über unsplash.com

Die Fastenzeit. Einmal im Jahr wird versucht, all diejenigen Vorsätze, die man schon im neuen Jahr nicht umsetzen konnte, noch einmal hervor zu kramen. Neue Chance sozusagen. Ertappt?

 

Da wird sich vorgenommen, nicht zu rauchen, nichts Süßes zu essen, auf Alkohol zu verzichten und so weiter. Manche sind sogar so fortschrittlich außerhalb von Nahrungsmitteln zu denken und wollen probieren, von Handy oder Tablet zu fasten.

 Für mich stellt sich da die Frage: was steckt eigentlich ursprünglich hinter dem Gedanken zu fasten und wie passt das in unsere Zeit? Wie kann ich das für mich umsetzen, so dass es weder eine „Ich bin ein guter Christ“-Demonstration wird, noch als Diäthilfe missbraucht wird.

 

Nur ganz kurz: Die Fastenzeit bezieht sich ja ursprünglich auf das 40-tägige Fasten Jesu als er durch die Wüste ging (Matthäus 4,2). Fastenzeit war gedacht als Bußzeit, einige Tage auch als Trauerzeit, als Vorbereitung auf Ostern.

 

Es geht also darum, bewusst auf etwas zu verzichten. Auf etwas, das im Alltag essentiell notwendig ist oder von dem man zumindest denkt, dass man es unbedingt braucht. Allerdings geht es nicht nur darum, auf etwas zu verzichten, etwas nicht zu tun. Und schon gar nicht ist es der Sinn der Übung, 40 Tage lang durchgängig daran zu denken, wie lecker Schokolade doch ist und wie sehr man sie vermisst und wie wunderbar es schmecken wird, wenn die Fastenzeit vorbei ist.  Es geht viel mehr darum, sich zu etwas hinzuwenden, etwas Anderes stattdessen zu tun. Und damit meine ich jetzt nicht Kuchen anstelle von Schokolade zu essen.

 

Was kann also Fasten für SIE bedeuten? Ich möchte Ihnen gerne einen Vorschlag machen. Zugegeben – was ich Ihnen jetzt vorschlage ist ein ganz anderer Zugang zur Fastenzeit. Aber bestimmt lohnenswert. Stellen Sie sich doch einmal folgende Fragen:

 

  • Für welches wichtige Thema habe ich in meinem Leben zu wenig Zeit? (Beispiel: Zeit für meine Familie) 

 

  • Was hindert mich alles daran, mir Zeit für dieses wichtige Thema zu nehmen? Sammeln Sie an dieser Stelle bitte nur Dinge, die Sie auch ändern können. Es macht keinen Sinn „Schlafen“ oder „Essen“ hinzuschreiben. (Beispiel: Ich arbeite auch noch spät abends und es fällt mir schwer, mich dabei zu begrenzen)

 

  • Nehmen Sie sich, wenn Sie unter dem letzten Punkt mehrere Dinge herausgefunden haben, EINEN Punkt heraus. Und zwar den, der Ihnen am meisten veränderbar erscheint

 

  • Was könnte Ihnen dabei helfen, diesen einen Punkt zu verändern? (Beispiel: bessere Wochenplanung und Festlegung von festen Arbeitszeiten)

 

  • Sind Sie bereit, einen 40-Tage-Probelauf der Veränderung zu starten? Dann legen Sie los.

 

  • Und jetzt kommt zum Schluss noch etwas ganz Wichtiges: Wenn ich jetzt mehr Zeit für mein wichtiges Thema habe: wofür möchte ich diese nutzen (Beispiel: gemeinsames Abendessen und dann Spieleabend mit der ganzen Familie)

 

Mit all diesen Fragen möchte ich Sie jedoch nicht alleine lassen. Ich biete Ihnen etwas ganz Besonderes an. Etwas sehr Wertvolles. Ich biete Ihnen an, Sie mit Ihrem Thema völlig kostenfrei persönlich zu begleiten. Sie möchten dieses Angebot gerne annehmen? Dann gibt es Folgendes zu tun:

 

Gehen Sie auf www.facebook.de. Suchen Sie sich meine Seite @diehypnosepraxis.badgriesbach. Wem das zu kompliziert erscheint, kann einfach auf DIESEN DIREKT-LINK klicken. Drücken Sie auf „Gefällt mir“ für meine Seite. Ich poste dort regelmäßig kleine Anregungen, kommentiere und antworte garantiert persönlich auf Ihre Fragen. Starten Sie noch heute. Ich freue mich auf Sie.

 

Viel Erfolg und Freude bei Ihrer Fasten-Herausforderung,

 

Ihre Julia Georgi

 

 

 

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Spaß an der Freude - freuen Sie sich schon?

Freude im Leben
Austin Schmid über unsplash.com

Gerade befinden wir uns mitten in der Faschingszeit. Eine Zeit, in der viel gefeiert wird. Zeit der Kostümierungen. Zeit der Fröhlichkeit, der Ausgelassenheit. Zeit, Spaß zu haben.

 

 

Doch was ist eigentlich Spaß?

 

Spaß kommt wohl dem Wortursprung nach vom italienischen Wort „spasso“, was so viel bedeutet wie Zerstreuung, Zeitvertreib, Vergnügen. Spaß ist das, was die Römer hatten, wenn sie ihr „Brot und Spiele“ lebten, Spaß hatte Markus in dem Lied, wenn sein Maserati 210 fuhr. Ein Ausflug macht Spaß, einen Gegenstand kaufen macht Spaß, eine Geburtstagsfeier macht Spaß.

 

Was fällt Ihnen spontan ein, was Ihnen Spaß macht?

 

Jedoch ist Spaß eine sehr kurz anhaltende Angelegenheit. Spaß kommt und geht, tut uns zwar gut, hinterlässt aber in uns keine tiefen Spuren, hat keinen Bestand.

 

Ganz anders hingegen die Freude.

 

Im Duden wird Freude erklärt als „Froh- und Beglücktsein“. Freude ist viel intensiver. Freude geht tiefer, bewegt uns von innen heraus und berührt uns ganz tief drin. Freude lässt die Augen strahlen. Freude ist nicht nur Lächeln, Freude ist vor Freude schreien können. Freude ist Glück, Glückseligkeit. Freude ist wie Friedrich Schiller sagte „das Prinzip das das Leben antreibt“. Freude ist also mehr als über einen Witz zu lachen. Freude ist mehr als über eine Sendung im Fernsehen zu schmunzeln.  

 

Freude kann laut oder aber auch still sein. Freude löst ein Gefühl von Lebendigkeit, Leichtigkeit und Stärke aus. In der Freude fühlen wir uns wohl, alle unseren seelischen Bedürfnisse sind für den Moment erfüllt. Mit Freude im Herzen kann ich die Welt anders sehen und mehr genießen.

 

Und es gibt viele Spielarten der Freude. Um nur eine zu nennen: die Vorfreude.

 

Wenn ich darüber nachdenke, worüber ich Freude empfinde, fallen mir viele Dinge ein. Zum Beispiel morgens wenn ich zur Arbeit fahre einen wunderschönen Sonnenaufgang in allen Farben schimmern sehen, die Natur in morgendliches Licht getaucht. Ein Musikstück, das ich schon lange übe, so spielen können, dass es über reine Technik hinaus geht, dass ich es fühle, dass ich es bin in dem Moment, dass ich damit andere Menschen bewegen kann. Erleben, wie Patienten sich während der Therapie verändern, ganz anders die Praxis verlassen als sie gekommen sind. Mit meinem Mann übers Tanzparkett schweben, dabei Nähe, Gemeinschaft, Einssein erleben. Und es gibt noch so viel mehr….

 

Wann haben Sie sich zuletzt von Herzen gefreut?

Wer oder was lässt Sie Freude empfinden?

Wie erkennt man, dass Sie sich freuen?

Wie sieht Ihr Gesicht dabei aus?

Ihr Körper?

Was sagen Sie?

Was tun Sie?

 

 

Das Schönste an der Freude ist jedoch: sie ist alltäglich. Auch wenn sie ein starkes Gefühl ist, kann sie uns überall und immer begegnen. Am Gang, im Fahrstuhl, beim Spaziergang. Wir müssen nur unsere Augen und Herzen öffnen, unsere Sinne schärfen und die Freude in unser Leben einladen. 

 

In diesem Sinne: viel Erfolg und Freude dabei, Freude zu empfinden, auszustrahlen und auch weiterzugeben

 

Ihre Julia Georgi

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Die 5 besten Valentinstags-Geschenke – ganz sicher ohne Blumen und Pralinen

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